Offizielle Geheimnisse aus dem Leben eines Texters.

21. April 2022

Die Sache mit dem Podcast

Das Smartphone Display zeigte leuchtend die Dortmunder Vorwahl an. Es folgte eine Anfrage für die konzeptionelle Entwicklung eines Audioguides.  Die im Frühjahr 2013 anstehende Kunstausstellung vom HardwareMedienkunstverein präsentierte das Thema Stimme und Sprache im Dortmunder U. Zum Event sollte ein elektronischer Museumsführer entwickelt werden, als Präsentation der ausgestellten Arbeiten für die Tonspur. Eine fulminante Projektanfrage, die Feuer in mir entfachte. Stimme und Sprache sind für mich wie für den Maler Farbe und Fläche: Eine Herzensangelegenheit.
1. März 2022

Wir sind der Frieden

Als die Bilder des Überfalls auf die Ukraine mich letzten Donnerstag erreichten, war ich getroffen. Und dieser ekelhafte Treffer hält an. Er legt Gefühle in Ketten und raubt mir die mühsam aufgebaute Hoffnung, für die wir im Katastrophentrainingslager von Corona tapfer ausgeharrt haben. Aber was sind schon Ausgangssperren, Isolation, Stäbchen in der Nase und Reisebeschränkungen gegen die Ohnmacht, die ein von Menschen gewählter Krieg mit seiner unwiderruflichen Gewalt hinterlässt? Was ist, wenn der Wahn von Macht und Zerstörung mit Nuklearwaffen auf die Spitze getrieben wird?
21. Februar 2022

Vom Stillstand einer Fußballmarke

Beim kommerziellen Fußball bilden für mich mindestens zwei Aspekte eine enorme Form von Faszination. Einerseits die Begeisterung für den taktischen und spielerischen Schlagabtausch im Mannschaftsgefüge. Zum anderen die Identifikation mit dem Verein als charismatische Markenpersönlichkeit. Im März 2020 wurde diese Faszination durch den Lockdown kurzerhand  auf Eis gelegt. Gebröckelt hat der Putz des Sinnbildes aber schon vorher für mich. Um das zu beleuchten, spiele ich den Rückpass in die Vergangenheit. Seit den 90er Jahren folge ich meinem schwarzgelben Fußballclub an die Spielstätte mit der weltbekannten Pylonen Architektur, dessen Stimmgewalt man an Spieltagen noch kilometerweit im Stadtgebiet vernehmen kann.
 
 
Hallo aufs Herzlichste. Mein Name ist Moritz Bergmann. Ich arbeite seit 2010 selbstständig als Kreativtexter für Markenkommunikation. Auf meinem Blog teile ich Erkenntnisse und Beobachtungen in einem marketinggesteuerten Zeitgeschehen. Gleichzeitig starte ich hier den Versuch, Dir Inspiration für einen bewussten Umgang mit Sprache zu geben.
21. April 2022
Die Sache mit dem Podcast
Das Smartphone Display zeigte leuchtend die Dortmunder Vorwahl an. Es folgte eine Anfrage für die konzeptionelle Entwicklung eines Audioguides.  Die im Frühjahr 2013 anstehende Kunstausstellung vom HardwareMedienkunstverein präsentierte das Thema Stimme und Sprache im Dortmunder U. Zum Event sollte ein elektronischer Museumsführer entwickelt werden, als Präsentation der ausgestellten Arbeiten für die Tonspur. Eine fulminante Projektanfrage, die Feuer in mir entfachte. Stimme und Sprache sind für mich wie für den Maler Farbe und Fläche: Eine Herzensangelegenheit.
1. März 2022
Wir sind der Frieden
Als die Bilder des Überfalls auf die Ukraine mich letzten Donnerstag erreichten, war ich getroffen. Und dieser ekelhafte Treffer hält an. Er legt Gefühle in Ketten und raubt mir die mühsam aufgebaute Hoffnung, für die wir im Katastrophentrainingslager von Corona tapfer ausgeharrt haben. Aber was sind schon Ausgangssperren, Isolation, Stäbchen in der Nase und Reisebeschränkungen gegen die Ohnmacht, die ein von Menschen gewählter Krieg mit seiner unwiderruflichen Gewalt hinterlässt? Was ist, wenn der Wahn von Macht und Zerstörung mit Nuklearwaffen auf die Spitze getrieben wird?
21. Februar 2022
Vom Stillstand einer Fußballmarke
Beim kommerziellen Fußball bilden für mich mindestens zwei Aspekte eine enorme Form von Faszination. Einerseits die Begeisterung für den taktischen und spielerischen Schlagabtausch im Mannschaftsgefüge. Zum anderen die Identifikation mit dem Verein als charismatische Markenpersönlichkeit. Im März 2020 wurde diese Faszination durch den Lockdown kurzerhand  auf Eis gelegt. Gebröckelt hat der Putz des Sinnbildes aber schon vorher für mich. Um das zu beleuchten, spiele ich den Rückpass in die Vergangenheit. Seit den 90er Jahren folge ich meinem schwarzgelben Fußballclub an die Spielstätte mit der weltbekannten Pylonen Architektur, dessen Stimmgewalt man an Spieltagen noch kilometerweit im Stadtgebiet vernehmen kann.
15. Februar 2022
Folge dem Bauchgefühl
Wenn etwas beginnt, finde ich es wichtig, den Weg in Relation zu setzen, den es für diesen Anfang gebraucht hat. Heute beginne ich damit, über mein Leben als Texter zu bloggen. Und das hat seinen Ursprung in meinem Wunsch nach Selbstbestimmtheit. Vor 23 Jahren durfte ich loslegen, mich ausprobieren und Ideen schaffen. Komplexe Technik in gefühlvolle Kommunikation übersetzen. Besonderheiten kreieren, um Produkte abzuheben. Kreation setzt Mut und Überwindung voraus. Eigenschaften, die ich seit jeher als Gefühl im Bauch wahrnehme. 1999 kam die Musik noch von VIVA und NOKIA war der King im Handygeschäft. Mich zog es in die Medien, dort, wo gestaltet wurde mit Botschaften und Design. ...